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Zur »engagierten« Literatur der DDR nach 1989

Neue Perspektiven jüngerer GermanistInnen

  • Janine Ludwig / Mirjam Meuser (Hg.): Literatur ohne Land? Schreibstrategien einer DDR-Literatur im vereinten Deutschland. Mit einem Vorwort von Frank Hörnigk. Freiburg/Br.: fwpf 2009. 290 S. Paperback. EUR (D) 29,90.
    ISBN: 978-3-939348-15-3.
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»Literatur ohne Land?« – die Aufsatzsammlung widmet sich Schriftstellerinnen und Schriftstellern, die in der DDR sozialisiert wurden und dort mit dem Schreiben begonnen haben. Im Mittelpunkt des Interesses stehen Fragen nach den Kontinuitäten und Brüchen, die ihre Schreibpraxis und ihre ästhetisch-politische Grundauffassung mit dem Systemumbruch von 1989 erfahren haben: »Die Frage, was mit einer Literatur geschieht, die nach einem Land (nicht etwa einer Nation), mithin einem einstmals utopischen gesellschaftlichen Konzept benannt wurde, wenn dieses Land über Nacht verschwindet, fordert eine differenzierte Betrachtung der Texte heraus.« (S. 11). Im Zentrum der bisherigen Arbeiten der beiden Herausgeberinnen Janine Ludwig und Mirjam Meuser steht das Werk von Heiner Müller.

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Zum Begriff der DDR-Literatur

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Die Einleitung von Ludwig und Meuser verdient besondere Beachtung, denn es handelt sich um einen eigenständigen Aufsatz von 60 Seiten, der den Begriff »DDR-Literatur« mit Blick auf die literaturwissenschaftliche Debatte eingehend diskutiert und zugleich für die folgenden Aufsätze ein anspruchsvolles Konzept entwickelt.

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Ludwig / Meuser entwickeln einen eigenen Begriff von DDR-Literatur, weil sich die Texte und das Selbstverständnis der Autoren doch wesentlich von der Literatur der Bundesrepublik wie auch der kommunistischen Länder Ostmitteleuropas unterschieden hätten. Bei dieser Literatur handele es sich um ein eigenständiges Korpus, das sich durch seine intertextuellen Verflechtungen auszeichne; literarisches Schreiben sei von den Beteiligten in »historisch einmaliger Weise« als »maßgebliches Instrument zur […] Erziehung einer neuen Gesellschaft« verstanden worden; bei allen internen Differenzierungen wären diese Grundannahmen und damit auch das politische System als Ganzes nie in Frage gestellt worden: DDR-Literatur war »engagierte Literatur«.

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Auch dieser Terminus des literarischen Engagements wird als Spezifikum der Literatur aus der DDR eingehend diskutiert. Denn dabei handelt es sich nicht einfach um eine politische Parteinahme, die den literarischen Texten rein äußerlich bleiben oder schlimmstenfalls diese deformieren würde, sondern um die besondere ästhetische Grundorientierung der Literaten, für deren Fortwirken nach 1989 sich der Aufsatzband interessiert: Das Engagement, das auf die Veränderung der außerliterarischen Wirklichkeit zielt, »ist also nicht etwas von außen über die Literatur Gestülptes, sondern ihre Praxis« (Peter Böthig). Die entgegengesetzte Kunstauffassung sehen die Autorinnen in der ästhetizistischen Literatur (l’art pour l’art) verwirklicht. Ob diese Gegenüberstellung sinnvoll ist, wird noch diskutiert werden müssen, denn der Begriff engagierter Literatur gewinnt dadurch eine enorme Weite; zudem ist doch sehr fraglich, ob der Ästhetizismus sich in seiner künstlerischen Praxis tatsächlich von allen weiteren Wirkungsabsichten verabschiedet.

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Die Frage, inwiefern sich die von Ludwig / Meuser erarbeiteten Kriterien in den jeweiligen Texten realisiert haben, wird in den Einzelbeiträgen denn auch eingehend erörtert. Den Autorinnen geht es allerdings nicht um die DDR-Literatur vor 1989. Die letzten Passagen des einleitenden Aufsatzes geben einen ersten Überblick über das Schicksal engagierter Literatur nach der »Wende«. Erstaunlich gegensätzliche Positionen sind in der Öffentlichkeit vertreten worden: sie reichen vom angeblich völligen Verschwinden des Spezifischen der DDR-Literatur bis zu seiner ungebrochenen Fortexistenz. Heiner Müller oder Volker Braun haben ihre Schwierigkeiten angesichts der neuen Herausforderung auch literarisch gestaltet, Christoph Hein wurden sie von missgünstigen Feuilletonisten zumindest nachgesagt. Aber hinter den Einzelfällen steht die Frage nach der Zukunft des Konzepts engagierten Schreibens, nachdem der politische Kontext, auf den es bezogen war, verschwunden ist.

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Ein neues Generationenmodell

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Hilfreich ist das neue, fünfstufige Generationenmodell für die Schriftsteller der DDR, das Ludwig / Meuser zuletzt entwickeln. Mit Heiner Müller (1929–1995) rückt zunächst ein Angehöriger der ersten »in die DDR selbst hineingewachsene[n] Generation« (S. 66) ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Bei dieser Generation war die Bindung an die Idee des Sozialismus besonders stark, weil diese als Antithese zum gerade erlebten Faschismus gesehen wurde (S. 66 f.). Die Autorin Janine Ludwig vertritt eine starke These: Trotz des radikalen Wandels der Form – von der Dramatik zu autobiographischen Texten und Gedichten – und der deutlich artikulierten Verlusterfahrung sieht Ludwig eine Kontinuität hinsichtlich des ästhetischen Grundkonzeptes bei Müller. »Staub auf den Büchern /… Warten auf Nichts« (Leere Zeit): Die »Hoffnung auf eine bessere Gesellschaft« beziehe sich demnach nun »auf ein Irgendwann jenseits der eigenen Lebenszeit« (S. 77) des Autors. Müller habe nach 1989 an seinen alten Themen (Geschichte, Zukunft der Menschheit) weitergearbeitet, nun allerdings oft ›unmaskiert‹ in der Ich-Form und »aus einem ganz persönlichen Blickwinkel« (S. 90). Die Belege für die mit dem literarischen Engagement verbundene Erwartung, auch mit den neuen Texten durch die ästhetische Überschreitung der Wirklichkeit gesellschaftliche Veränderungen herbeiführen zu können, sind rar. Der ›späte Müller‹ bleibt sicher an sein literarisches Konzept gebunden, allerdings im Gestus einer skeptischen Reflexion von Leben und Werk: »Meine Scham braucht mein Gedicht« (Müller im Hessischen Hof). Dabei sind bewegende Texte über den Vater, über den Suizid seiner Frau Inge Müller, über die jüngste Tochter entstanden.

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In einem weiteren Aufsatz über Müller thematisiert dann Jens Pohlmann dessen erstaunliche Rezeption von Gottfried Benn vor allem nach 1989, die hingegen auf ein starkes Element der Diskontinuität engagierten Schreibens verweist. Auch hier ist neben der lyrischen Form ein autobiographischer Bezug vorhanden: Müller zog »Dr. Benn« angesichts der eigenen Krebserkrankung zu Rate; er empfand aber darüber hinaus die ästhetische Grundüberzeugung Benns von der »gesellschaftlichen Wirkungslosigkeit« der Kunst (S. 95) offenbar als Herausforderung für die Reflexion des eigenen literarischen Engagements. Zudem sah er in Benn einen ebenfalls Gescheiterten, der aufgrund haltlos gewordener politischer Überzeugungen öffentlichen Anfeindungen ausgesetzt war (S. 97). Pohlmann schließt, Müller habe sich in seiner Lyrik – im Widerspruch zu seinen essayistischen Äußerungen – durch die Benn-Rezeption vom Konzept engagierten Schreibens verabschiedet (S. 107, 109). Diese Folgerung steht in einem spannenden Gegensatz zu der von Ludwig. Zugleich stellt sich die Frage, ob das hier favorisierte Gegenbild einer autonomen Kunst tatsächlich jemals die sie umgebende Gesellschaft so lassen wollte, wie sie sie vorfand.

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Daniela Colombo vergleicht dann die Schreibstrategien von Heiner Müller mit denen seiner Generationsgenossin Christa Wolf (*1929), wobei sie sich bei jenem auf die unterschiedlichen Deutungen der Figur des Herakles in den Dramen zwischen 1964 und 1990, und dann zuletzt auf »Germania 3« konzentriert. Während es Wolf in ihren Texten nach 1989 vor allem um die moralische Selbstbehauptung von eigenem Leben und Werk gehe (S. 116) und sie dafür die »Selbstverantwortung des Einzelnen« ins Zentrum stelle, arbeite sich der Dramatiker Müller auch nach 1989 weiterhin an überindividuellen Strukturen ab. Beide Schriftsteller hätten dabei die Möglichkeiten literarischen Engagements zunehmend resignativ eingeschätzt, allerdings habe Müller im Gegensatz zu Wolf eine leise Hoffnung auf Besserung, nicht nur der Individuen, sondern auch der Gesellschaft bewahrt (S. 122). Diesen Befund unterstreicht anschließend anhand von Christa Wolfs später Erzählung »Leibhaftig« auch Nikolaos-Ioannis Koskinas und konstatiert angesichts der kontemplativen Ausrichtung auf das bloße Benennen des Leidens an gesellschaftlichen Verhältnissen einen »tiefe[n] Schnitt im Poetikverständnis« der Autorin.

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Auch Rainer Kirsch (*1934) gehört der ersten Generation der DDR-Autoren an (Mirjam Meuser). Seine Publikationen blieben nach 1989 ganz im Gegensatz zur Vorwendezeit spärlich. Die Sammlung »Die Talare der Gottesgelehrten« (1999) vereint neue und alte Texte. Kirsch hatte sich schon seit seiner Studienzeit mit dem Konzept engagierter Kunst auseinandergesetzt und ist in dieser Hinsicht allmählich (besonders 1965) desillusioniert worden (S. 142). Der aufklärerische Impuls blieb bei ihm dennoch erhalten, aber die Eingriffsmöglichkeit von Kunst wird schon vor 1989 skeptisch beurteilt und auf die humanistisch-klassische »Sensibilisierung« der Leser verschoben, die anders als das »aktuell-politische« mehr Zeit benötige (S. 143): »Die sprachlich präzise Analyse des Gegebenen und die Ausrichtung des Schreibens auf eine ›mögliche Zukunft‹ hin« – so fasst Meuser das von Kirsch entwickelte und auch nach 1990 durchgehaltene Konzept des literarischen Engagements (S. 145). Eine Bedingung für diese Kontinuität mag sein, dass Kirsch in den Verhältnissen der BRD hinsichtlich der Ideologisierung der Öffentlichkeit keinen prinzipiellen Unterschied zur DDR erkennen kann (S. 146).

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Mit Ulrich Plenzdorf (1934–2007) portraitiert Petra Speck einen Schriftsteller, der sich zunächst höchst erfolgreich in die literarische Öffentlichkeit der BRD einschreiben konnte, um sich dann etwa seit 1998 mit dem Gefühl des Scheiterns konfrontiert zu sehen. Die offenkundige Kontinuität literarischen Engagements kennzeichnet Plenzdorfs Schaffen ebenso wie das seines Generationsgenossen Volker Braun (1939): »›[K]eine Kunst, ohne den Traum, die Wirklichkeit unmöglich zu machen.‹« (Theaterhölle).

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Stephan Krause konzentriert sich bei der Analyse Brauns dann sehr viel genauer auf die Art und Weise, in der das literarische Engagement des Autors nach 1989 gestaltet wird. In den Gedichtzyklen Totentänze / Liebeslager (2005) lässt Braun Großbegriffe der kommunistischen Ideologie (z. B. »Klassenkampf«, »Solidarität«, »Utopie«) in Versform auftreten. Anders als einige Rezensenten erkennt Krause im Rückgriff auf die Tradition der Totentänze keinen ironischen Abschied von der politischen Sprache der DDR. Am Ende von Brauns erstem Zyklus ist es die Kunst selbst, die auch nach dem politischen Scheitern noch »die Zustände tanzen lässt« (S. 199), auch wenn sie sich im privaten Raum des Liebeslagers betätigt.

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Engagierte Kritik: Die jüngeren Autoren der DDR

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Wie Braun hat wohl auch Christoph Hein (*1944) spätestens mit dem umstrittenen Roman »In seiner frühen Kindheit ein Garten« (2004) klar gestellt, dass er auch in den neuen Verhältnissen seiner Kunst eine politische Aufgabe stellen wird. Anhand eines Exkurses über Heins Kleist-Rezeption zeigt Ludwig, dass das Verhältnis des einzelnen Bürgers zum Rechtsstaat vor wie nach 1989 ein wichtiges Thema Heins gewesen ist; mit dem Anspruch auf Rechtstaatlichkeit verhandle Hein nun in seinem RAF-Roman gewissermaßen ein letztes utopisches Moment der bundesrepublikanischen Verfassungsrealität. Hein gelingt es damit, die moralische Selbstgerechtigkeit zu unterlaufen, in die BRD-Enthusiasten aus nachvollziehbaren Gründen nach 1989 verfallen sein mögen. »Ist dies vielleicht ein Grund für die harsche Kritik [an dem Roman]: dass die Hein’sche Fragestellung nur akzeptiert wird in der Literatur eines totalitären Systems«?

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Weitaus weniger Aufmerksamkeit als Hein ist in der Öffentlichkeit dem gleichaltrigen Stefan Schütz (*1944) zuteil geworden. Nachdem der schon 1980 aus der DDR emigrierte Schütz bis 1996 ohne Wende-Bruch seine eigensinnige Produktivität entfaltet hatte, sind danach bis auf den autobiographischen Text »Staschs Affekt« (2004) keine umfangreicheren Arbeiten mehr erschienen. Mirjam Meuser kennzeichnet seine Poetik griffig mit der Formel »Engagement als Widerspruch«, denn in der DDR hat Schütz sich wie andere Generationsgenossen dem Projekt Sozialismus nicht mehr vorbehaltlos verschreiben können. Doch auch die kapitalistische BRD konnte vor seinem politisch-ästhetischen Urteil nicht bestehen; Schütz entwickelte seinen »satanischen Realismus« bruchlos weiter zu einem Widerspruchs-Instrument gegen Unterdrückung und patriarchalische Machtverhältnisse. Seine Untergangsszenarien, die Leser und Gesellschaft offenbar moralisch läutern sollen, entziehen sich den Sinnerwartungen der Rezipienten in Sozialismus und Kapitalismus gleichermaßen. Die »Konstruktion des Subjekts« in der autobiographischen Schrift von 2004 dient dann der exemplarischen Selbstverständigung und Lebenshilfe eines engagierten Autors, der damit auf neue Weise die Arbeit an der Selbstbehauptung des Individuums fortführt.

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Zehn Jahre jünger als Schütz ist Peter Wawerzinek, dem Janine Ludwig und Iris Thalhammer einen Beitrag über dessen »Abrechnung mit dem Prenzlauer Berg der 1980er Jahre« widmen. Wawerzinek gehörte in diesen Kreis von subversiven Dichtern und Schriftstellern, auch wenn er sich hier selbst in einer Außenseiterrolle verortet (S. 239). Sie sind als heterogene Generation schwerer auf den Begriff zu bringen: Aufgewachsen nach dem Abklingen der »Aufbaueuphorie« im neuen Wohlstand der 1970er Jahre (68), suchten sie Distanz sowohl zur Systemutopie als auch zu den älteren Vertretern der Literatur der DDR. In Wawerzineks zahlreichen Nachwende-Veröffentlichungen sehen die Autorinnen jenen Impuls des »›unengagierten Engagements‹« nachwirken, der ihn schon vor der Wende beflügelt hatte. Er kritisiert darin die politische Ästhetik seiner Mitstreiter aus dem DDR-Literaturbetrieb, allerdings erkennen Ludwig / Thalhammer in diesem reflexiven Modus ebenfalls soziale und politische Intentionen (S. 250). Ob dieses Urteil auch noch die nach 2000 erschienenen, deutlich veränderten Texte betrifft, lassen die Autorinnen offen.

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Ebenfalls aus dem Prenzlauer-Berg-Milieu stammt die jüngste der hier verhandelten AutorInnen: Annett Gröschner (*1964). Ralf Klausnitzer begreift ihr durchgehaltenes Schreibkonzept als »Poetik der engagierten Sachlichkeit«, mit dessen Hilfe Gröschner die »Erfahrung des permanenten Wandels« (S. 256), vor allem in der Lebenswelt von tatsächlich existierenden Menschen einfangen möchte und das eine neue, ethnologisch angeregte »Form der beteiligten Literatur« entwickelt (S. 257). Die so konstituierte Strategie der Generierung spezifisch »literarischen Wissens« aus der »engagierten«, »teilnehmenden Beobachtung« (S. 258) verfolgt Klausnitzer zunächst anhand von Gröschners Publizistik, um dann den teilweise autobiographischen Roman »Moskauer Eis« (S. 265) einer deutlich sympathisierenden Analyse zu unterziehen. Mit literarischen Mitteln erschließt Gröschner demnach hier den »historischen Tiefenraum« ihrer Heimatstadt Magdeburg, in der sich Vater und Großvater der Ich-Erzählerin der Entwicklung von Kälte-Technologien gewidmet hatten. In der Verknüpfung von Familiengeschichte mit dem Projekt der technischen Modernisierung sieht Klausnitzer eine auf Aufklärung zielende Schreibstrategie, die sich gegen »Geschichtsverlust und (selbstverschuldete) Unmündigkeit« (S. 267) richtet.

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Nur unzureichend konnte die Rezension den vielleicht wichtigsten Vorzug des Sammelbandes einfangen: die Auseinandersetzung mit dem literarischen Engagement erfolgt nicht einfach auf Grund von konzeptionellen Äußerungen der unterschiedlichen Schriftsteller, sondern bezieht diese auf die Texte selbst. Eine Auswahlbibliographie zur Einleitung, ein Verzeichnis der wichtigsten Beiträge der Literaten und der entsprechenden Sekundärliteratur runden den Band ab, sodass er ein hervorragendes Studienbuch für den Universitätsbetrieb darstellt. Durch die genau definierte Fragstellung, den einleitenden Aufsatz und die zum großen Teil sehr textnah und differenziert urteilenden Einzelbeiträge wird das Buch zu einem bedenkenswerten Forschungsbeitrag vor allem jüngerer LiteraturwissenschaftlerInnen.